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Die Biochemie des Glücks

Die Zauberformel für die Herstellung des Glücks existiert leider noch nicht, aber viele Akteure sind bereits gut bekannt. Bis unser Gehirn signalisiert «Ich bin glücklich», laufen eine Reihe von Reaktionen ab. Wenn diese Abläufe gestört sind, fällt das Glücklichsein schwer. Heute gibt es Testmethoden und Lösungen dazu. 
Ein einfacher Urintest bringt Klarheit 

Wie funktioniert Glück? 

Unser emotionales Gedächtnis bewertet bevorstehende Ereignisse oder Tätigkeiten nach dem zu erwartenden Glücksgefühl. Wenn eine Tätigkeit verspricht angenehm oder lustvoll zu werden, schütten wir den Botenstoff Dopamin aus, der uns quasi dazu bewegt, diese Tätigkeit auch auszuführen. Das Dopamin ist also für die Motivation zuständig und ist der Antrieb für unser Handeln. Wenn nun aus der Handlung tatsächlich ein angenehmes, lustvolles Ereignis folgt und nun bewusst wahrgenommen wird, schütten wir Serotonin aus. Dieser Botenstoff beruhigt, vermittelt uns Zufriedenheit und das Gefühl des bewussten Glücks. Ohne Dopamin und Serotonin werden wir unglücklich und krank. Bleibt die Ausschüttung von Dopamin und Serotonin aus, sind Befindlichkeitsstörungen wie Depressionen, Ängste oder auch das Burnout-Syndrom die Folge. Diese Erkrankungen nehmen immer mehr zu und machen vielen Menschen das Leben schwer. Die Anzahl der Arztbesuche aufgrund von Depressionen sowie die dafür verschriebenen Medikamente sind stetig steigend. Die verschriebenen Psychopharmaka zielen meist darauf ab, das wenige Serotonin, das noch im Körper vorhanden ist, in seiner Wirkung zu verstärken. 

Helfen Sie der Dopamin- und Serotoninproduktion auf die Sprünge. 
Eine sinnvolle Alternative ist es, dem Körper dabei zu helfen, diese Botenstoffe – Neurotransmitter genannt – selbst wieder in grösserer Menge herstellen zu können. Insbesondere die Aminosäuren nehmen hier eine Schlüsselfunktion ein, weil sie als Ausgangsstoff für die Produktion von Neurotransmittern dienen. 
Für eine stabile Stimmungslage ist es bedeutsam, dass alle Neurotransmitter in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. 
Analyse und Therapie Um eine effektive Therapie durchzuführen bedarf es einer genauen Analyse dieser Botenstoffe. 

Für die Bestimmung der Neurotransmitter steht ein einfacher Urintest zur Verfügung. Mit einem Testkit können Sie problemlos zu Hause eine Probe des Urins sammeln und versenden. Sie erhalten dann eine Auswertung über sechs der wichtigsten aktivierenden und beruhigenden Botenstoffe, darunter auch Dopamin und Serotonin. Aus dem Verhältnis der Neurotransmitter zueinander können wir eine Empfehlung zur Substitution erarbeiten, die Ihr «Nervenkostüm» bestmöglichst unterstützt. Es lohnt sich also, Ihren Urin einmal untersuchen zu lassen.