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Risko Osteoporose

Was für Aufgaben haben die Knochen?

Doppelt so hart wie Granit und nicht weniger zugkräftig als Gusseisen ist das kompakte Material eines menschlichen Knochens. Trotzdem wiegt er nicht viel: Das menschliche Skelett macht nur etwa zwölf Prozent des gesamten Körpergewichts aus. Knochen stützen und schützen unseren Bewegungsapparat. Sie sind daher fest und stabil zugleich, aber auch beweglich und anpassungsfähig. Trotz ihres geringen Gewichtes sind sie hart und sehr belastbar.

Ursachen der Osteoporose

  1. genetische Faktoren
  2. mangelnde körperliche Aktivität
  3. mangelhafte Versorgung mit Kalzium und Vitamin D
  4. Östrogenmangel bei Mädchen und jungen Frauen, z.B. bei  verzögerter Pubertät
  5. Medikamenteneinnahme und bestehende Erkrankungen

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, die durch die Abnahme von Knochengewebe gekennzeichnet ist. Durch den vermehrten Gewebeabbau werden die Knochen poröser und brechen leichter. Knochenbrüche des Handgelenks, der Wirbelsäule, der Hüfte etc. sind häufig die Folge.
Ausserdem kann es zu schmerzhaften Veränderungen des Skelettes kommen. Frauen haben ein doppelt so hohes Risiko (30 – 40%), einmal im Leben eine Fraktur infolge einer Osteoporose zu erleiden wie Männer. Es wird geschätzt, dass 54% der 50-jährigen Frauen im Verlauf ihres restlichen Lebens eine osteoporotische Fraktur erleiden werden. 
Gemäss Schätzungen sind allein in Deutschland etwa 8–10 Millionen Menschen von einer Osteoporose betroffen.

Wie kann ich meinen Knochenstoffwechsel messen lassen.

Die gängige Diagnose einer verminderten Knochendichte ist die Untersuchung des Knochens mit Röntgenaufnahmen. Dabei kann aber erst eine fortgeschrittene Erkrankung erkannt werden. Wir bieten mit unserem Osteoporose-Profil eine Überwachung des Knochenstoffwechsels an, damit Sie einen beginnenden Knochenabbau schon frühzeitig erkennen können, lange bevor die Knochendichte soweit abgenommen hat, dass man dies durch Röntgen oder Ultraschall erkennen kann.

Die Analyse

Wir benötigen lediglich eine Urinprobe, welche morgens zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr abgenommen wird.
 

Was wird gemessen

Die Basis des Knochens bildet das Kollagen. Um die Kollagenfibrillen zu einem festen Netzwerk zu verbinden und dem Knochen Stabilität zu geben, sind diese durch Pyridiniumverbindungen quervernetzt (siehe Abbildung).
Der Knochen befindet sich in einem kontinuierlichen Auf- und Abbau. Beim Osteo- Profil messen wir sogenannte Knochenabbaumarker, die Pyridinium Crosslinks. Sie geben an, wieviel Knochen abgebaut wird. So kann sehr genau bestimmt werden, ob zu viel Knochen abgebaut wird – eine Osteoporose kann entstehen. Zusätzlich kann damit auch ein verstärkter Abbau des Knorpels (Arthrose) erkannt werden.

Die Bestimmung der Pyridinium Crosslinks ist derzeit die spezifischste und beste Methode um beginnenden Knochenabbau zu charakterisieren.