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Carnitin

Wirkstoff pro Tag

250 mg       

Wirkung im Stoffwechsel

Carnitin spielt eine entscheidende Rolle im Fettstoffwechsel. Alle Organe mit hohem Stoffumsatz, die ihre Energie zum Teil aus Fettverbrennung gewinnen, haben hohe Konzentrationen an Carnitin. Der Gesamtbestand an Carnitin im Organismus beträgt etwa 20g, wobei über 99% davon auf Muskel, Herz, Leber und Niere entfallen.

Fettsäuren werden für ihren Abbau im Cytosol aktiviert, der Ort ihres Abbaus sind jedoch die Mitochondrien. Carnitin dient als Transportmolekül für Fettsäuren durch die innere Mitochondrienmembran und ermöglicht so erst die Fettverbrennung. Die Beteiligung von Carnitin an anderen Stoffwechselprozessen, wie der Oxidation von mittelkettigen Fettsäuren, sowie der intrazellulären Entgiftung wird diskutiert.

Erst seit relativ kurzer Zeit ist die positive Wirkung des Carnitin auf das Immunsystem bekannt geworden. Carnitin wirkt selbst in geringen Konzentrationen über Membraneffekte stimulierend auf T- und B- Lymphozyten.

Carnitin kann vom Körper selbst hergestellt werden und ist daher kein eigentliches Vitamin. Eine ausreichende Versorgung durch die körpereigene Synthese ist aber nicht immer sichergestellt. Zum endogenen Aufbau von Carnitin werden die Aminosäuren Methionin und Lysin, ferner Eisen und die Vitamine C, B6 und Niacin benötigt.

Einsatzmöglichkeiten

Verbesserung der Herzfunktion
Stärkung des Immunsystems
Leistungssicherstellung beim Sport
Verbesserung des Fettstoffwechsels
Begleitend bei Diäten (Gewichtsreduktion)

Dosierungsempfehlung:

250 bis 1000 mg / Tag

Sicherheitsgrenze: 5 g pro Tag sind auch langfristig unbedenklich