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Colamin

Wirkstoff pro Tag

250 mg    
         
Wirkung im Stoffwechsel

Ethanolamin, auch Colamin genannt, findet wie Cholin und Serin als hydrophile Kopfgruppe in Phospholipiden Verwendung. Ethanolamin ist die Vorstufe, aus der die Leber bei Bedarf durch Methylgruppenübertragung selbst Cholin und in weiterer Folge Phosphatidylcholin (Lezithin) herstellen kann. Ein weiteres Phospholipid - Phosphatidylserin - wird durch Austausch der Kopfgruppe Ethanolamin durch Serin hergestellt. Phospholipide sind Bausteine der Zellmembran und durch ihre Struktur für deren fluide Eigenschaften verantwortlich. Das Verhältnis an den Phospholipiden ist in den Körperzellen sehr unterschiedlich. Ein besonders hoher Anteil an Phosphatidylethanolamin findet sich in der proteinarmen Myelinschicht der Nervenzellmembran. Hier ist es für die Aufrechterhaltung der Integrität der Membran von entscheidender Bedeutung.

Einsatzmöglichkeiten


Aufrechterhaltung bzw. Verbesserung der Membranintegrität
Erhöhung der Polarisierungsfähigkeit der Zellmembranen.
Dosierungsempfehlung:

250 bis 1000 mg/Tag

Sicherheitsgrenze:


keine bekannt